7. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
7.1. Wozu dient blunderDB?
Mit blunderDB können Benutzer eine personalisierte Datenbank von Positionen anlegen. Seine Stärke besteht darin, keine Klassifizierung a priori vorauszusetzen. So haben die Benutzer die Freiheit, Positionen mit großer Flexibilität abzufragen, indem sie nach Belieben verschiedene Kriterien kombinieren (Race, Struktur, Cube, Spielstand, zurückliegende Steine, Steine in der Zone, Gewinn-/Gammon-/Backgammon-Chancen, …).
Eine weitere praktische Verwendung von blunderDB ist die Erstellung von Katalogen mit Referenzpositionen. Mit der Möglichkeit, Positionen zu etikettieren, können Benutzer all ihre Referenzpositionen strukturiert in einer einzigen Datei zusammenfassen. Ich hoffe, dass blunderDB den Austausch von Positionen zwischen Spielern erleichtert.
7.2. Was hat die Entwicklung von blunderDB motiviert?
Früher habe ich interessante Positionen oder Blunder in verschiedenen Ordnern abgelegt. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, Positionen anhand von Kriterien wiederzufinden, die ich bei meiner Wahl der thematischen Kategorien ursprünglich nicht berücksichtigt hatte. Wenn die Positionen beispielsweise nach Spieltyp sortiert waren (Race, Holding Game, Blitz, Backgame, …), wie konnte ich dann alle Positionen zu einem bestimmten Spielstand oder bei einem bestimmten Cube-Niveau abrufen? Schließlich gerieten einige alte Positionen in Vergessenheit. Ich wollte ein Werkzeug, das all meine Positionen zusammenführt und keine thematischen Kategorien a priori voraussetzt, um dann Fragen an die Datenbank stellen zu können. Mit diesem flexiblen Ansatz können neue Filter hinzugefügt werden, ohne die Organisation der Positionen zu zerstören. Diese Art von Software ist im Schach durchaus verbreitet, wie etwa ChessBase.
7.4. Sollte ich für verschiedene Kategorien von Positionen unterschiedliche Datenbanken anlegen?
Sofern es keine klar identifizierten Gründe gibt, ist es wichtig, Positionen nicht auf getrennte Datenbanken zu verteilen, da dies verhindern könnte, sie bei zukünftigen Suchen miteinander in Beziehung zu setzen. Die Philosophie von blunderDB besteht darin, keine Positionskategorien a priori vorauszusetzen, sondern dem Benutzer zu ermöglichen, sie flexibel abzufragen. Wenn Positionen unter besonderen Bedingungen oder aus speziellen Gründen aufgetreten sind, kann es sinnvoll sein, sie in getrennten Datenbanken zu speichern. Man kann beispielsweise eigene Positionsdatenbanken anlegen für:
Referenzpositionen,
Blunder aus Präsenzturnieren,
Blunder aus dem Online-Spiel.
7.5. Wie führt man mehrere Datenbanken zusammen?
Wenn Sie mehrere blunderDB-Datenbanken zusammenführen möchten, verwenden Sie die Funktion „Import Database“:
Öffnen Sie die Hauptdatenbank (diejenige, die die importierten Positionen aufnehmen wird)
Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche „Import Database“
Wählen Sie die zu importierende Datenbank aus
blunderDB führt die Positionen automatisch zusammen
Beim Zusammenführen vermeidet blunderDB Duplikate und führt Analysen und Kommentare intelligent zusammen. Identische Positionen werden nicht dupliziert, aber ihre Analysen und Kommentare werden kombiniert.
Bemerkung
Es wird empfohlen, vor dem Import einer weiteren Datenbank eine Sicherungskopie Ihrer Hauptdatenbank zu erstellen.
7.6. Welche Match-Dateiformate werden unterstützt?
blunderDB unterstützt die folgenden Match-Formate:
eXtreme Gammon (XG): .xg-Dateien, mit vollständiger Analyse der Züge, Cube-Entscheidungen, gespielter Züge und Multi-Engine-Unterstützung. .xgp-Dateien zum Import einzelner Positionen mit Analyse.
GNUbg: .sgf-Dateien (Smart Game Format), mit Analyse.
Jellyfish: .mat- und .txt-Dateien.
BGBlitz: .bgf-Dateien und Textpositionen.
Der Import kann über eine einzelne Datei, eine Mehrfachauswahl, einen rekursiven Ordner, das Einfügen aus der Zwischenablage oder per Drag-and-Drop erfolgen.
blunderDB erkennt automatisch Duplikate und verhindert den Import eines Matchs, das bereits in der Datenbank vorhanden ist.
7.7. Was ist eine Sammlung?
Eine Sammlung ist eine benutzerdefinierte Gruppierung von Positionen. Im Gegensatz zu einer Filtersuche, die dynamisch ist, ist eine Sammlung eine feste Menge von Positionen, die vom Benutzer manuell ausgewählt werden. Sammlungen ermöglichen es beispielsweise, Referenzpositionen zu einem bestimmten Thema zusammenzufassen.
7.8. Was ist der EPC?
Der EPC (Effective Pip Count) ist ein genaueres Maß als der einfache Pip Count zur Bewertung von Bearoff-Positionen. Der EPC-Rechner von blunderDB verwendet die 6-Punkt-Bearoff-Datenbank von GNUbg und berechnet in Echtzeit den EPC, die durchschnittliche Anzahl der Würfe, die Standardabweichung, den Pip Count und das Wastage.
7.9. Verfügt blunderDB über eine Befehlszeilen-Schnittstelle?
Ja, blunderDB verfügt über eine Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI), die es ermöglicht, ohne grafische Oberfläche Operationen wie das Erstellen von Datenbanken, den Import von Matches, den Export, die Suche nach Positionen, die Anzeige von Statistiken usw. durchzuführen. Weitere Einzelheiten finden Sie in der CLI-Dokumentation.
7.10. Darf ich blunderDB verändern, kopieren und weitergeben?
Ja, absolut (und es wird sogar ausdrücklich befürwortet!). blunderDB steht unter der MIT-Lizenz.
7.11. Welches Datenformat verwendet blunderDB?
Die Datenbank ist eine einfache SQLite-Datei. Auch ohne blunderDB lässt sie sich somit mit jedem SQLite-Datei-Editor öffnen.
7.12. Was waren die Entwurfsprinzipien von blunderDB?
L’ergonomie de blunderDB — sa ligne de commande, activée par la barre d‘ESPACE, et ses raccourcis clavier — s’inspire du très puissant éditeur de texte Vim. Je souhaitais blunderDB léger, autonome, sans installation et disponible pour différentes plateformes, d’où mon choix du langage Go et de la bibliothèque Svelte. Pour la sérialisation de la base de données, le format de fichiers doit être multi-plateforme et adapté pour contenir une base de données. Le format de fichier sqlite semblait tout indiqué.
7.13. Wie ist die Softwarearchitektur von blunderDB aufgebaut?
Das Backend ist in Go programmiert. Es ist für sämtliche Operationen auf der SQLite-Datenbank zuständig, die die Positionen speichert.
Das Frontend ist in Svelte programmiert. Es ist für die Darstellung der grafischen Oberfläche und des Backgammon-Boards zuständig.
Die Anwendung wird mit Wails verpackt, was die Erstellung nativer Desktop-Anwendungen ermöglicht, die sowohl unter Windows als auch unter Linux laufen können.
Die Datenbank wird von SQLite verwaltet.
Weitere Informationen finden Sie im GitHub-Repository von blunderDB.
7.14. Auf welchen Plattformen läuft blunderDB?
blunderDB läuft unter Windows, Linux und Mac.
7.15. Woher stammt das Symbol von blunderDB?
Das Symbol von blunderDB ist das „goggling“-Emoticon aus der SMirC-Serie.
7.3. Wie speichert man den Zustand der aktuellen Datenbank?
Die Datenbank wird unmittelbar nach Ausführung der Anfragen aktualisiert. Es ist kein expliziter Speichervorgang erforderlich.